Was hält die geistige Welt von Samenspenden für Lesben? Und was kann ein gleichgeschlechtliches Paar tun, damit das Kind - energetisch gesehen - nicht zwei Mütter hat?

Juli 2008


Ein Kind, das durch Samenspende empfangen wurde, wird später zusätzlichen Fragen und Hindernissen begegnen auf seinem Weg der Abgrenzung und Neufindung der Wurzeln. Dies fordert von euch viel Achtsamkeit und Liebe, viel Bewusstheit gerade auch dann, wenn es Markantes an Äusserem wie auch Innerem von seinem genetischen Vater einbringt.

Grundsätzlich ist jedoch nicht die Methode der Empfängnis wichtig, sondern die Motivation. Was treibt den Wunsch nach einem Kind an? Die Klärung der eigenen Bedürfnisse stellt sich allen Eltern, auf welche Art auch immer das Kind empfangen wird. Geht es um die Begleitung eines sich entfaltenden eigenständigen Menschen oder darum, eine Beziehung zu festigen, den Beschützertrieb und das eigene innere kreative Kind dadurch wieder oder stellvertretend zu leben? Es ist eine Illusion, zu erwarten, dass die Eltern ihr Kind lenkend in eine vorbereitete Lebensbahn führen. Nicht selten ist die Kind-Seele viel älter und weiser als die Eltern-Seelen dies sind. So ist es oft das Kind, das an elterlichen Werten rüttelt, um sie zum Wachsen zu bringen.

Wenn eine Seele sich entscheidet, bei einem gleichgeschlechtlichen Paar zu verweilen, so wird sie angezogen von genau dieser Energie - also dem intensiv weiblichen, bzw. männlichen Ausdruck oder der anders "umgesetzten" Energie. Sie wird angezogen von den Zusammensetzung genau dieses Paares. Die Seele weiss, wie sich ihre auserwählten Eltern energetisch anfühlen. Würdet ihr euch nun verstellen, um weiblicher oder männlicher zu wirken, so fände sie nicht das, was sie gesucht hat.

Eure Grundenergie zu verleugnen, sei dies, dass ihr euch heterosexuell gebt, obwohl ihr gleichgeschlechtlich liebt, sei es, dass ihr euch väterlich zeigt, obwohl ihr mütterlich fühlt, verletzt eure Authentizität. Diese zu leben gehört jedoch zu euer Seelenaufgabe.

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