Was können wir tun, damit die Wirtschaftskrise uns persönlich nicht trifft?
Oktober 2009
Eine persönliche Krise ist immer die Aufforderung, sich persönlich zu bewegen, Werte, die nicht mehr harmonieren, zu überdenken. Eine gesellschaftliche Krise ist immer eine Aufforderung sich als Gesellschaft zu bewegen. Weil die Gesellschaft aus euch allen besteht, wird die Krise auch euch alle berühren. Die einen persönlich, andere durch das persönliche Umfeld, wieder andere durch belastende Gedanken, die eine Erkenntnis hervorbringen wollen.
Die Krise ist nicht Strafe, sondern eine natürliche Entwicklung eines Systems, das ausser Kontrolle geraten ist. Sie ist nicht nur Krise, sondern auch Chance, neuen Energien, Ideen und Visionen Raum zu geben. Vor allem aber zeigen gesellschaftliche Krisen euch auf, dass ihr alle EINS seid, alle verbunden, alle betroffen und schöpferisch seid.
Niemand ist machtlos. Bedenkt: Wenn ihr euch machtlos fühlt und lakonisch nichts mehr fühlen und denken wollt, so schenkt ihr eure Macht und Kraft denjenigen, die sie gerade nutzen können. Es geht dabei nicht um politisches, sondern um persönliches Engagement. Zeigt, wer ihr seid, was ihr fühlt und denkt.
Wer sich in dieser Zeit „nur“ dem Materiellen verschrieben hat, muss nun das Gefühl der Sicherheit neu überdenken und überfühlen.
Aber auch wer spirituell tätig ist, wird herausgefordert in diesen Zeiten. Ist die Vision noch lebendig oder in der Form erstarrt? Spirituelle Arbeit ist lebendig und flexibel. Sie ist nicht Methode, sondern Inhalt. Ihr Funke zur Heilung und/oder Weiterentwicklung kann und soll sich anpassen an das, was ist, im Jetzt.
Noch eine Anregung zum Schluss: Ihr sammelt gerne schlechte Nachrichten. Nehmt euch einmal Zeit, wahrzunehmen, wie viel „Gutes“ in dieser Krise gewachsen und im Entstehen ist.