Haben wir im Sterbeprozess Mühe, dem Licht zu folgen, wenn wir Schmerzmittel und Psychopharmaka erhalten haben?
Mai 2010
Chemische Medikamente – auf psychischer wie physischer Ebene – trüben zwar die bewusste Wahrnehmung eurer Ich-Wirklichkeit, nicht jedoch die Bewusstheit eures höheren Seins. Je mehr ihr das Licht und das höhere Bewusstsein in eure Persönlichkeit integriert, desto stärker lebt ihr dieses auf jeder Bewusstseinsebene – eine vollständige Integration wird zur reflexartigen, unbewussten Reaktion. So folgt ihr dann, im verunsicherten oder durch Medikamente getrübtem Zustand, immer dem Licht, weil das Licht nicht nur Theorie, sondern erfahrene Erkenntnis und tief in eurer Persönlichkeit gespeichert ist.
Ist das Ich-Bewusstsein in Glaubensmuster fixiert, die nur der irdischen Wirklichkeit eine Realität zusprechen, so bietet es der höheren Schwingung im Sterbeprozess Widerstand, weil es diesen Bewusstseinszustand nicht kennt und deshalb schwer loslassen kann. Ein Mensch, der nicht an die Existenz der Lichtebene glaubt, wird deshalb länger brauchen, sie wahrzunehmen – aber auch er wird sie mit Unterstützung der Geistwesenheiten, die voller Liebe seine Bewusstseinsschleier anheben, erkennen.
Wichtig ist uns jedoch zum Schluss:
Wenn ihr nun, sei dies durch Medikamente oder Glaubensmuster, im Sterbeprozess länger braucht, um ins Licht zu kommen, so soll dies nicht als schlechte Erfahrung oder Strafe verstanden werden. Es ist auch nicht so, dass dem Licht zugewandt Menschen immer einen kürzeren Sterbeprozess durchlaufen, als materiell verhaftete! Eine hochentwickelte Seele mag sich vorgenommen haben, langsam Abschied zu nehmen, um intensive Erfahrung auf der Reise zwischen den Ebenen zu sammeln.