Welche Auswirkungen hat es auf uns Menschen, Fauna, Flora und die betroffenen Tiere, wenn wir Insekten, Würmer etc. töten, weil sie uns belästigen oder stören?
Juli 2010
Alles ist verbunden und beeinflusst sich gegenseitig. Die Art der Vernetzung und Abhängigkeit wirkt jedoch in verschiedene Lebensbereiche und die Art des Zusammengehörigkeitgefühls ändert sich, wenn immer ihr als menschliche Gesamtheit einen Evolutionsschritt gemacht hat. So habt ihr euch vor Tausenden von Jahren keine Haustiere gehalten. Tiere waren Jagdgefährten oder Nahrung, da das existenzielle Überleben gesichert werden musste, und das war gut so.
Wichtig ist also auch hier wieder die Motivation. Die Tier- und Pflanzenwelt sind eure Begleiter, nicht zur Ausbeutung gedacht – aber auch nicht als Götter über euch gesetzt. Ihr häuft euch kein schlechtes Karma an, wenn ihr eine Mücke tötet, schafft aber schwierige Bedingungen für eure nächste Inkarnation, wenn ihr sie ALLE ausrottet oder ein PERSÖNLCIHES nächste Lernfeld, wenn ihr es aus Boshaftigkeit tut. Das Tier hingegen geht heil zurück in seine Gesamttierseele – genau so, wie auch ihr heil zurückkehrt, wenn ein anderer Mensch oder ein Tier euch das Leben nimmt.
Der Wurm oder die Insekten sind mit euch verbunden über die EXISTENZ. Ihr habt sie an eure Seite gestellt, um auf dem Planeten Erde als körperliches Wesen ÜBERLEBEN zu können. Sie dienen euch als Helfer, indem sie die Erde lockern und bereitstellen für die Bepflanzung oder sind Befruchterin, wie die Biene. Ebenso bilden sie auch die Brücke in der Nahrungskette zu anderen Tieren, die euch auf emotionaler oder mentaler Ebene unterstützen. Alle Tiere, die für eure Überlebensexistenz im weitesten Sinne zuständig sind, und ausgerottet werden, tragen die Konsequenz in sich, eure Nahrung zu verschlechtern und zu vermindern. Ohne Biene keine Früchte und so weiter.
Eure Haustiere hingegen sind EMOTIONAL mit euch verbunden. Sie leben mit euch zusammen oder ihr fühlt euch angezogen und berührt, wenn ihr sie irgendwo antrefft. Diese Tiere sind nicht nur mit eurem Körper verbunden, sondern empfindende Teile eurer eigenen Seele, verkörpert als Tiere, die ihr um euch haben (oder denen ihr immer wieder begegnen) wollt, um dem HERZEN zu folgen. Wendet ihr euch von Ihnen ab oder quält ihr sie, so wendet ihr euch vom eigenen Gefühlsleben ab und werdet es schwer haben, ohne diese emotionalen Helfer die Herzensgüte in eurer jetzigen Welt zu erhalten.
Wildtiere sprechen in euch MENTALE Qualitäten an. Ihre autarkes Sein spiegelt euch unter anderem Freiheit, Macht, Spiel, Selbstausdruck – alles Werte, die ihr in eurer Inkarnation nicht vergessen wollt. Ihr habt sie geschaffen, damit ihr innewohnender GEIST sich in eurer Sehnsucht und HOFFNUNG spiegeln kann. Sie sind die Urkraft von dem, was eure Seele in diesem Leben verwirklichen will. Verschwinden die Wildtiere aus eurer Welt, so geht auch die Hoffnung dahin, selbst ein Adler, ein Löwe oder ein Delfin zu sein, mit all seinen Qualitäten, die ihr mental kreiert habt, damit sie euch führen.
Es gilt, ein GLEICHGEWICHT zu finden, trotz der stetigen Entwicklung, die der Mensch, die Natur und das Tier durchlaufen. Obwohl von eurer Schöpferseele geschaffen, so haben doch alle drei Bereiche ihren freien Willen. Gleichgewicht bedeutet, sich nicht im Extrem aufzuhalten. Es freut uns, wenn ihr in diesen Satz nochmals hineindenken und hineinfühlen wollt.
Ein Extrem wäre, wenn ihr ALLE Bäume fällt, weil ihr die Vernetzung nicht seht und nur an euren Nutzen denkt. Ein weiteres Extrem wäre, wenn ihr KEINE Bäume mehr fällt, weil ihr sie über eure eigene Gattung stellt. Würden keine Bäume gefällt, so würde euer Wald ersticken, damit auch viele Tierarten ihren Lebensraum verlieren und ihr als Mensch würdet wieder gegen die Natur ankämpfen müssen auf der Existenzebene, wie vor Tausenden von Jahren.
Berücksichtigt ALLE Faktoren, die durch eure Evolution zum Tragen kommen und schaut vorwärts, nicht rückwärts. Es geht nicht darum, alte Werte aufleben zu lassen, es geht darum in der neuen Welt neue Werte zu finden. Nochmals: Gleichgewicht bedeutet, sich mental und emotional, in Handlung und Richtung NICHT IM EXTREM, sondern im tatsächlichen JETZT aufzuhalten und schöpferisch-kreative Gedanken in einer Vision der MÖGLICHEN Zukunft zu leben! Habt keine Angst, es wird euch gelingen.